Brustvergrößerung

ca 60 Minuten
Vollnarkose / Dämmerschlaf mit Leitungsblock
1 Woche
ab 5.800 €

Die Brustvergrößerung ist die beliebteste und am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Volumenveränderung ihrer Brüste. Dank verbesserter Techniken und erfahrener Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist die Behandlung heute so sicher, wie nie zuvor. Trotzdem stellt jeder Eingriff eine Belastung für den Körper dar und sollte deswegen nicht leichtfertig entschieden werden. Wir helfen Ihnen gerne mit einer ausführlichen Beratung bei der Entscheidung.

Wie verläuft die Behandlung zur Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung ist in so gut wie jedem Alter möglich, eine Voraussetzung muss allerdings die Volljährigkeit der Patientin sein. Erst nach einer umfassenden Beratung über alle Möglichkeiten und Risiken führen wir eine Operation durch. Dazu verwenden wir zuvor in Absprache mit der Patientin ausgewählte Implantate und setzen diese mittels Hautschnitt über oder unter den Brustmuskel. Abschließend erfolgt das Vernähen der Wunde.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und macht in der Regel einen stationären Klinikaufenthalt für eine Nacht erforderlich. So können wir mögliche seltene Nebenwirkungen umgehend beheben. Nach Entlassung ist für etwa 4-6 Wochen ein spezieller Kompressions-BH zu tragen und in dieser Zeit auf Sport zu verzichten. Drainagen werden bei unseren Patientinnen nur selten verwendet.

Welche Implantate verwendet Goldbek Medical?

Längst unterscheiden sich Brustimplantate nicht mehr ausschließlich in der Größe. Patientinnen können ebenfalls zwischen verschiedenen Formen, Beschaffenheit der Außenhülle oder Füllmaterial wählen. Wichtig bei der Größe des Implantats ist neben den Vorstellungen der Patientin auch der Ist-Zustand der Brust vor der Operation sowie Besonderheiten des Brustkorbes. Entscheidend ist unter anderem die bisherige Menge des Brustgewebes und die Körperproportionen. Eine starke Volumenveränderung ist für kleine und zierliche Frauen weniger empfehlenswert, da das zusätzliche Gewicht mit der Zeit Haltungsschäden verursachen kann. Wir streben ein möglichst natürliches Ergebnis an. Dies spiegelt sich auch in der Beratung unserer Patientinnen wieder, in der wir auf die Wünsche eingehen, aber auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Prozeduren genau beleuchten. Wir haben die Möglichkeit, durch eine exakte Messung das für Sie ideale Implantat zu bestimmen. Nicht selten werden kleine Seitenunterschiede durch unterschiedliche Implantatgrößen ausgeglichen.

In unserer Praxis verwenden wir vornehmlich Implantate der deutschen Firma Polytech, die sich durch hohe Qualitätsstandards und Tragekomfort, sowie ein sehr niedriges Kapselfibrose-Risiko auszeichnen. Inzwischen ist ein Implantatwechsel nach 15 Jahren nicht mehr unbedingt erforderlich. Auf Wunsch können unsere Patienten auch nanotexturierte Implantate der Firma Motiva erhalten.

Runde Implantate

Die klassische Implantatform ist gleichmäßig rund und wirkt dadurch insgesamt voller und voluminöser. Auch wenn dies nicht exakt dem Aussehen einer natürlichen Brust entspricht, entscheiden sich viele jüngere Frauen trotz Alternativen für runde Implantate. Vorteilhaft sind diese z.B. bei einer leicht hängenden Brust, da insbesondere der obere Pol angehoben wird. Auch bei intensiven sportlichen Tätigkeiten kann ein rundes Implantat durch das geringere Risiko einer Rotation Vorteile bringen.

Anatomische (tropfenförmige) Implantate

Anatomische Implantate sind der natürlichen Brustform nachempfunden. Der größte Teil des Volumens befindet sich im unteren Pol, nach oben laufen sie schlanker zusammen, wodurch die klassische tropfenförmige Form entsteht. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie von außen meist nicht als solche erkannt werden. Dies ist insbesondere bei sehr schlanken Frauen mit wenig Eigengewebe zu empfehlen.

Implantat-Materialien

Die doppelwandige und qualitativ hochwertig mikrotexturierte Hülle der von uns verwendeten Silikonimplantate ist besonders reißfest und zeichnet sich durch eine sehr geringe Kapselfibrose-Rate. Sie passen sich zudem besser in das Brustgewebe ein und sorgen für ein schönes und gefühlsechteres Ergebnis.

Die Füllung unserer Implantate besteht aus Silikongel, auf Wunsch auch Kochsalzlösung, oder einer Kombination aus Silikon und Mikroluftsphären. Implantate aus Hydro-Gel verwenden wir in unserer Praxisklinik nicht.

Silikongelimplantate, die eine ähnliche Konsistenz wie das natürliche Brustgewebe aufweisen, sind seit Jahrzehnten im Einsatz und wurden seitdem kontinuierlich verbessert. Das Silikongel ist heutzutage stark vernetzt und kann daher selbst bei einer Verletzung der Hülle nicht vollständig auslaufen, wie es noch bei den ersten Generationen möglich war, also ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. In Deutschland sind Silikongelimplantate die häufigste Implantatform.

Brustimplantate mit Kochsalzlösung werden erst nach Einsetzen in die Brust befüllt. Daher werden sie in der Regel über einen nur sehr kleinen Schnitt eingebracht. Die Implantate haben jedoch den Nachteil, dass mit der Zeit etwas Kochsalz austreten kann. Zwar gilt Kochsalz als absolut ungefährlich für den Körper, es kann aber zu einem spürbaren Volumenverlust und zu vermehrter Faltenbildung kommen. Darüber hinaus fühlen sich kochsalzgefüllte Implantate härter und dadurch unnatürlicher an.

B-Lite Brustimplantate

Die sogenannten B-Lite Implantate sind mit Mikroluftsphären gefüllte Silikonimplantate, die bis zu 30% leichter sind als herkömmliche Brustimplantate. Daraus ergeben sich verschiedenste Vorteile für Patientinnen, insbesondere bei dem Wunsch sehr großer und damit schwerer Volumen oder einem sehr schwachen Bindegewebe.

Erhalten Sie nähere Informationen zu den revolutionären B-Lite Implantaten.

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Wie wird die Schnittführung bei der Brustvergrößerung vorgenommen?

Die am häufigsten verwendete Schnittführung erfolgt im Bereich der Unterbrustfalte. Die spätere feine Narbe kann dort optimal versteckt werden. Ein weiterer Vorteil ist ebenfalls die Möglichkeit einer besseren Korrekturmöglichkeit von Ungleichheiten in der Anlage der Falte.

Bei Brustfehlbildungen, wie z.B. der als „Rüsselbrust“ oder „tuberösen Brust“ bezeichneten Erscheinungen, bietet sich der Zugang über die Brustwarze an, da in diesem Fall meist gleichzeitig eine Verkleinerung oder Straffung des Warzenhofes durchgeführt werden muss.

Ein Zugang über die Achselhöhle ist technisch schwieriger und eine Korrektur der Unterbrustfalte nicht oder nur begrenzt möglich. Aus diesem Grunde kann diese Technik nicht in jedem Fall angewendet werden. Über diesen Zugang können zudem nur runde Implantatformen eingesetzt werden.

Implantat-Lage

  • hinter der Brustdrüse (subglandulär):
    • Bei einer ausreichenden Brustanlage bzw. Weichteildeckung kann das Implantat zwischen Brustdrüse und Brustmuskel eingebracht werden.
  • hinter dem Brustmuskel (submuskulär):
    • Bei sehr schlanken Patientinnen und geringem Brustvolumen. Das Implantat wird hierdurch wie bei einem inneren BH vom Muskel gehalten und sichert somit ein stabiles Langzeitergebnis. Daneben erscheint der Übergang im Dekolleté weicher, als in der Lage vor dem Muskel.
    • Ein geringeres Auftreten einer Kapselfibrose sowie die erhaltene Möglichkeit von Mammographien und Krebsvorsorgeuntersuchungen sind ein weiterer deutlicher Vorteil dieser Form der Brustvergrößerung. Bei vollständig submuskulärer Lage kann es aber manchmal zu einem „Höhertreten“ der Implantate kommen, so dass dieses Verfahren häufig modifiziert wird.
  • teilweise hinter dem Brustmuskel (dual plane Technik):
    • Dieses Verfahren stellt eine optimale Kombination beider Techniken dar und ist bei uns das am häufigsten angewandte Verfahren zur Brustvergrößerung. Das Implantat wird im oberen Anteil vom Muskel gehalten, schafft einen weichen, sehr natürlichen Übergang im Dekolleté und gibt eine gute Projektion im unteren Bereich, der nur von der Drüse bedeckt ist. Diese Lage ist insbesondere auch bei Brustfehlbildungen im unteren Brustpol vorteilhaft.

Brustvergrößerung mit gleichzeitiger Straffung

Bei einer sehr ungünstigen Ausgangssituation der Brustform, wie sie nicht selten nach starker Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften auftreten kann, ist eine zusätzliche Straffung der Brust nötig. Hier macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, die Brust mit überdimensionierten Implantaten in die gewünschte Form “aufzublasen”. Die Ergebnisse sind meist unbefriedigend und nicht von langer Dauer, da der Hautmantel weiter überdehnt wird und die Implantate viel zu tief sitzen. Es macht mehr Sinn, die Brust um ein ideales Implantat zu straffen, so dass die Brustwarzenposition sowie die Proportionen optimal abgestimmt sind. Die Technik entspricht in der Regel der einer Brustverkleinerung. In manchen Fällen kann eine reine “Ringstraffung” um die Brustwarze ausreichen, meist wird jedoch eine L-förmige Nahttechnik verwendet, um möglichst wenige Narben zu hinterlassen.

Wieviel kosten Brustvergrößerungen in unserer Praxisklinik?

Die Preise für eine klassische Brustvergrößerung mit runden oder anatomischen Implantaten liegen bei etwa 5800 Euro inkl. 19% Umsatzsteuer. Bei der Kombination von Brustvergrößerung mit einer gleichzeitigen Straffung müssen Sie mit zusätzlichen Kosten ab 2000 Euro rechnen, dies in Abhängigkeit vom operativen Aufwand.


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