Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

ab 2 Stunden
Vollnarkose
3-4 Wochen
ab 6.500 €

Überhängende, schlaffe Haut im Bereich des Bauches stellt für viele Betroffene ein großes ästhetisches Schönheitsmakel dar und kann bei besonders starker Ausprägung auch zu körperlichen Einschränkungen oder gesundheitlichen Problemen führen. Speziell bei steigenden Temperaturen klagen die Betroffenen über Ekzeme (Intertrigo) und fühlen sich sowohl in der Wahl der Kleidung (Bademode), als auch im öffentlichen und privaten Umgang gehemmt, worunter das Selbstbewusstsein leidet.

Zur Entfernung der erschlafften Haut und Wiederherstellung einer schönen Körperkontur kann eine plastisch-chirurgische Bauchdeckenstraffung durchgeführt werden.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung sinnvoll?

Die Erschlaffung des Bindegewebes am Bauch tritt durch unterschiedliche Gründe auf, am häufigsten aber nach starker Gewichtsreduktion oder Schwangerschaft. Das überdehnte Bindegewebe kann sich in der Folge meist nicht mehr zurückbilden, auch Sport und Diäten zeigen keine Wirkung.

Da ein Risiko für Infektionen aufgrund hygienischer Unzulänglichkeiten (in den Hautfalten können sich Bakterien und Keime absetzen) besteht und auch Einschränkungen in der Beweglichkeit auftreten können, ist eine Korrektur hier sinnvoll.

Wie läuft die Operation zur Straffung des Bauches ab?

Das genaue Vorgehen während der OP richtet sich nach dem Grad der Hauterschlaffung beim Patienten und wird in einem zuvor geführten Beratungsgespräch festgelegt.

In der Regel erfolgt ein gebogener Schnitt am Unterbauch, von wo aus die Haut gestrafft und der Überschuss entfernt wird. Damit sich der Bauchnabel bei diesem Vorgang nicht verschiebt, muss er vom Gewebe abgelöst und an alter Position wieder ausgeleitet werden.

Nach Vernähen der Wundränder legen wir dem Patienten ein speziell angepasstes Kompressionsmieder an. Dieses schützt die frische Wunde, passt das Gewebe wieder an die Körpersilhouette an und ist für 6 Wochen Tag und Nacht zu tragen.

Sitzende Arbeitstätigkeiten können bei einem komplikationslosen Heilungsverlauf bereits nach 1-2 Wochen ausgeübt werden, leichte körperliche Tätigkeiten erst ab der 4. Woche. Auf Sport sollten Sie ungefähr 6 Wochen verzichten und Raucher sollten ihren Nikotinkonsum in der Heilungsphase deutlich bis vollständig reduzieren.

Bei optimaler Verheilung ist die Narbe später nur noch als dünner Strich wahrnehmbar und von Unterwäsche oder Bikinihose verdeckt.

Welche Risiken bestehen bei einer Bauchstraffung?

Patienten sollten sich im Voraus darüber im Klaren sein, dass jeder chirurgische Eingriff eine Belastung für den Körper darstellt und deshalb die anschließende Schonzeit äußerst wichtig ist, um ein schönes Ergebnis zu erreichen und das Risiko für Nebenwirkungen möglichst klein zu halten. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu Nachblutungen oder schlechter Wundheilung kommen. Schwellungen und Blutergüsse zählen dagegen nicht zu den ernsten Nebenwirkungen und kommen häufiger in der ersten Zeit nach der OP vor.

Übernimmt die Krankenkasse Kosten für eine Bauchdeckenstraffung?

Wird die Abdominoplastik aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen, besteht also keine medizinische Notwendigkeit, übernehmen die meisten Krankenkassen nicht die Kosten für die Behandlung. Anders dagegen sieht es aus, wenn eine Operation aufgrund von Beschwerden oder Nachfolgeerkrankungen erforderlich wird. Auch nachgewiesene psychische Leiden, die aus dem Hautüberschuss resultieren, können gegebenenfalls eine Kostenübernahme zulassen. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin bei Goldbek Medical in Hamburg zur Klärung einer medizinischen Indikation.


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