Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen)

Übermäßiges Schwitzen, auch Hyperhidrose genannt, bedeutet für viele Betroffene deutliche Beeinträchtigungen des täglichen Lebens. Die für Augen und Nase wahrnehmbare Schweißbildung ist häufig der Auslöser für Schamgefühle und soziale Isolation. Eine Hyperhidrose kann als Symptom auf eine internistische Erkrankung deuten, die Ursache sollte daher zunächst ärztlich aufgeklärt werden. Ist die erhöhte Schweißproduktion auf die Achselhöhlen, Hand- oder Fußflächen als lokalisierte Hyperhidrose beschränkt, besteht die Möglichkeit einer lokalen Therapie.

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Welche weiteren nicht-operativen Methoden helfen gegen übermäßiges Schwitzen?

Je nach Ausprägung einer Hyperhidrose, bestehen verschiedene Möglichkeiten zur erfolgreichen Behandlung. Bei geringer bis mittelgradiger Ausprägung können Antitranspirantien eine deutliche Reduktion der Schwitzneigung erzielen. Da diese Mittel in der Regel höhere Dosen von Aluminium enthalten und derzeit in klinischen Studien umstritten sind, werden diese Präparate von vorsichtigen Patienten zunehmend gemieden.

Eine weitere konservative Alternative stellt die Behandlung der Schweißdrüsen mit Botulinumtoxin dar. Diese werden dann zuverlässig in einem Zeitraum von 6-8 Monaten ausgeschaltet, so dass die Patienten in dem behandelten Areal schweißfrei sind.

Diese Methode ist risikoarm, sehr zuverlässig und sowohl für Achselhöhle, Handflächen wie auch die Füße geeignet. Für einen langfristigen Erfolg sind wiederholte Behandlungen erforderlich.

Wie funktioniert eine operative Schweißdrüsenabsaugung?

Wenn konservative Methoden die Schweißbildung nicht lindern können oder eine dauerhafte Lösung gewünscht ist, hilft meist nur eine operative Schweißdrüsenentfernung. Hierbei wird ein Großteil der Schweißdrüsen wie bei einer Fettabsaugung unmittelbar unter der Haut entfernt (Suktionskürettage). Dies erfolgt über spezielle Kanülen, die mittels kleinster Schnitte eingeführt werden und die Schweißdrüsen vorsichtig vom umliegenden Gewebe ablösen.

In der Regel ist hier auch bei einmaliger Behandlung eine dauerhafte Verminderung der Schweißsekretion zu erzielen. Dieser Eingriff wird in lokaler Betäubung und Dämmerschlafanalgesie durchgeführt. Im Anschluss an die Operation wird das Tragen einer Kompressionsweste für 14 Tage empfohlen.

Welche Risiken birgt eine Schweißdrüsenbehandlung?

Das Risiko für Nebenwirkungen einer Hyperhidrose-Behandlung ist bei Botox-Injektionen und Behandlung mit Antitranspirantien sehr gering.

Die operative Schweißdrüsenentfernung bedeutet für die Patienten eine etwas verlängerte Heilungsphase, da die Haut nach dem Eingriff wieder einheilen muss. Selten kann es zu Infektionen oder auch Wundheilungsstörungen kommen.

Bei der Behandlung mit miraDry ist mit einer leichten Schwellung über eine Woche zu rechnen. Aus unserer Sicht ist dieses Verfahren aktuell die beste und schonendste Methode zur dauerhaften Reduktion der Hyperhidrose.

 

Welches Verfahren für Sie am geeignetsten ist, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen in einer persönlichen Beratung in unserer Hamburger Praxisklinik. Hier erläutern wir Ihnen auch noch einmal den genauen Ablauf der Behandlung, welche Nachsorge Sie treffen müssen und welche Kosten wir berechnen.

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