Diese drei Bezeichnungen geben Auskunft über die Stelle, an welcher die Implantate bei einer Brustvergrößerung platziert werden. Von einer subglandulären Implantation spricht der Schönheitschirurg dann, wenn das Implantat unterhalb der Brustdrüse eingebracht wird. Allerdings muss dafür ausreichen Eigengewebe vorhandenen sein, da es ansonsten zum Rippling (Fältelung des Implantats) kommen kann. Ein erhöhtes Risiko besteht hier für ein späteres Absinken des Implantats, weshalb den anderen beiden Varianten inzwischen eine deutlich größere Bedeutung zukommt.

Bei der subpektoralen Platzierung (Doppelebenentechnik) landen die Implantate bei der Brustvergrößerung zu zwei Dritteln und bei der submuskulären Platzierung vollständig hinter dem Brustmuskel. Die vollständige Einbringung hinter dem Brustmuskel wird bei aktiven Sportlerinnen nicht empfohlen, weil hier häufig durch die Muskelanspannung unnatürlich wirkende Verformungen entstehen. Auch kann diese Variante nur für kleinvolumige Implantate eingesetzt werden. Die submuskuläre Einlagerung bietet dagegen den besten Schutz gegen ein Verrutschen oder Absinken der Implantate. Außerdem ist das Risiko einer Kapselfibrose und der Bildung von Rippling geringer als bei den anderen beiden Methoden.