Silokon-Elastomere bestehen aus Verkettungen, bei denen sich Sauerstoff-Atome und Silizium-Atome abwechseln. Die Verkettungen zu einem Elastomer erfolgen dann, wenn die maximale Anzahl der pro Silizium-Atom anbindbaren Sauerstoffatome nicht erreicht wird. Dadurch entstehen sogenannte Siloxaneinheiten. Bei den Silikon-Elastomeren handelt es sich um einen Kunststoff, der einerseits den Drang hat, seine Form beizubehalten. Zugleich ist er elastisch verformbar. Deshalb kommen Silkon-Elastomere auch in den Implantaten zum Einsatz, welche in der ästhetischen Chirurgie verwendet werden. Sie bieten durch die physikalischen Eigenschaften ein sehr natürliches Gefühl beispielsweise bei Brüsten, die mit Silikonimplantaten vergrößert oder rekonstruiert wurden.

Hinzu kommt, dass die Silikon-Elastomere sowohl wärme- und alterungsbeständig als auch resistent gegen den Kontakt mit verschiedenen anderen Stoffen sind. Das verschafft den Vorteil, dass die Implantate aus Silikon-Elastomeren sehr lange im Körper verbleiben können. Einzig großer Kälte sollten die Silikon-Elastomere nicht ausgesetzt werden, weil sie dadurch komplett durchhärten. Dafür besteht bei der Verwendung als Implantatmaterial durch den Schutz des umgebenden Gewebes und der Körperwärme keine Gefahr.