Die Bezeichnung Otoplastik wird in zwei verschiedenen Zusammenhängen verwendet. Einerseits handelt es sich dabei um die Anfertigung individueller Ohrpasstücke durch einen Hörgeräteakkustiker. In der Schönheitschirurgie bezeichnen die Fachärzte für ästhetische Chirurgie damit die operative Korrektur von Ohrfehlstellungen, Fehlbildungen des äußeren Ohrs sowie die wiederherstellenden Operationen nach umfangreichen Verletzungen des Ohrs.

Die Palette der möglichen Maßnahmen bei einer Otoplastik beginnt beim Schließen von Rissen, die beispielsweise beim Herausreißen von Ohrringen entstehen. Auch die Löcher, die beim Tragen einiger Arten von Ohrschmuck zurückbleiben, können mit einer Otoplastik verschlossen werden. Ebenfalls in diese Kategorie der Schönheitsoperationen gehören das Anlegen abstehender Ohren und die Rekonstruktion oder erstmalige Formung einer Ohrkrempe. Bei der rekonstruierenden Otoplastik kann sowohl mit körpereigenem Gewebe als auch mit Implantaten gearbeitet werden.