Der Begriff Hämatom ist von den altgriechischen Vokabeln „haima“ und „tome“ abgeleitet. Er bezeichnet den Austritt von Blut in das umgebende Gewebe der Blutgefäße. Der Mediziner nennt das einen Bluterguss, während der Volksmund die Bezeichnung „blauer Fleck“ verwendet. Hämatome machen fünf Phasen durch, die an den jeweiligen Verfärbungen zu erkennen sind. Die Blutergüsse entstehen durch Verletzungen der Blutgefäße bei Unfällen und Operationen. Aber auch Schwächen der Gefäßwände können dafür verantwortlich sein.

Normalerweise bedarf ein Hämatom außer einer Kühlung zum Verhindern der Ausbreitung und zur Linderung der Schmerzen keiner Behandlung, sondern es bildet sich von allein zurück. Jedoch gibt es auch Formen, bei denen dauerhafte ästhetische Beeinträchtigungen beobachtet werden. Dazu zählt sich die Couperose, bei der es ebenfalls wiederholt oder sogar dauerhaft zu kleinen Blutergüssen kommen kann. Dabei wird der Bildung neuer Hämatome durch eine Verödung der geschwächten Blutgefäße entgegengewirkt.