Bauchstraffung

ab 2 Stunden
Vollnarkose
3-4 Wochen
ab 6.500 €

Als Folge von stärkeren Gewichtsveränderungen oder auch nach einer Schwangerschaft kann es zu einem Überschuss an Hautgewebe (Cutis laxa) und/oder einer Bauchwandschwäche kommen. Für viele Patienten bedeutet das Nachlassen der Hautspannung mit einem faltigen und schlaffen Bauch gerade in der Sommerzeit eine Qual und kann nur selten durch Diäten oder durch körperliches Training verbessert werden. Nach einer persönlichen Beratung und Untersuchung, bei der mögliche Risiken und eventuell vorhandene Begleiterkrankungen, wie z.B. Bauchwandbrüche erörtert werden, wird ein spezielles Operationskonzept für die Bauchstraffung festgelegt.

Bei medizinischen Indikationen einer Bauchdeckenstraffung (Abdominaplastik) erfolgt eine vollständige oder teilweise Kostenübernahme des Eingriffs durch die Krankenkasse. Bei stark ausgeprägter Dickleibigkeit erfolgt die Bauchdeckenstraffung nach Normalisierung des Körpergewichtes, ggf. auch als Folgeeingriff einer Fettabsaugung der Bauchdecke. Eine besondere Kompetenz besteht in unserer Abteilung für die Reparation /Rekonstruktion großer Bauchwandbrüche in Kombination mit ästhetisch- chirurgischen Maßnahmen. Hier wird die Bauchwand durch moderne Kunststoffnetze stabilisiert, wodurch oft langjährige Behinderungen und Entstellungen überwunden werden.

Ziele der Korrektur

  • Resektion des überschüssigen Haut- und Fettgewebes
  • Verstärkung/Straffung der vorderen Bauchmuskeln (Rektusdiastase)
  • Modellierung des Bauch- und Hüftbereichs
  • Kombination mit einer Fettabsaugung zur Taillenbetonung
  • ggf. Entfernung von Narben oder Schwangerschaftsstreifen

Mini-Abdominoplastik

Kann in manchen Fällen bei einem nur leicht ausgeprägten Hautüberschuss angewandt werden. Die Narben sind kürzer und der Nabel braucht bei dieser Technik nicht versetzt zu werden.

Abdominoplastik

Nach einem bogenförmigen Schnitt an der Obergrenze der Schambehaarung wird die Bauchhaut mit dem Fettgewebe von der darunter liegenden Muskulatur abgehoben und der Überschuss entfernt. Der Nabel wird vom umliegenden Gewebe gelöst und nach Straffung der Bauchdecke in seiner neuen Position wieder fixiert. Die Schnittführung wird so geplant, dass die resultierende Narbe im Normalfall von der Unterwäsche/Bademode verdeckt wird. Nach der Operation erhält der Patient ein Kompressionsmieder, dass 6 Wochen getragen werden muss. Zwei Wochen vor der Operation sollten Patientinnen/Patienten das Rauchen und die Einnahme von Medikamenten, die Blut verdünnend sind, einstellen, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten. Die normale Arbeits/ Gesellschaftfähigkeit wird bei regulärem Verlauf, 3-4 Wochen nach dem Eingriff erreicht.


Unverbindliche Anfrage






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