Brustvergrößerung

Durch die Verwendung von flüssigem Silikongel, von Brustimplantaten ohne Langzeitergebnissen (Sojaöl, Hydrogel), der unsachgemäße Umgang mit Implantaten und die kriminellen Machenschaften von Implantatherstellern geriet die Brustvergrößerung in die Schlagzeilen. Um so höher ist hier der verantwortungsbewusste Umgang mit dieser Materie zu werten.

Im Idealfall sollte sich eine Patientin mit heutigen Qualitätsimplantaten nur einmal im ihrem Leben einer solchen Operation unterziehen. Bei optimaler Operationstechnik ist in Kombination mit dem richtigen Implantat ein dauerhaftes Ergebnis mit geringem Risiko für Nebenwirkungen (z.B. einer Kapselfibrose) möglich.

Wir achten bei unseren Implantaten auf das Gütesiegel der amerikanischen FDA, welche die härtesten Zertifizierungsvorschriften haben. In unserer Praxis verwenden wir Implantate der deutschen Firma Polytech, die sich durch hohe Qualitätsstandards und Tragekomfort sowie eine sehr niedriges Kapselfibroserisiko auszeichnen.

 

Operation / stationärer Aufenthalt

Der Eingriff kann in fast jedem Lebensalter vorgenommen werden. Die Brustentwicklung sollte jedoch sicher abgeschlossen sein. Geplante Schwangerschaften oder Gewichtsänderungen könnten das Operationsergebnis beeinflussen. Der Eingriff ist in der Regel mit einem stationären Aufenthalt von 1 Nacht verbunden. Die Patienten werden mit einem Kompressions-BH entlassen, den sie 4-6 Wochen tragen müssen. In der Regel verwenden wir keine Drainagen.

Runde Implantate

Der obere Anteil der Brust wird wie bei einem push-up-BH nach oben gewölbt. Dadurch sieht die Brust besonders voll und rund aus. Im unbekleideten Zustand lässt sich jedoch häufig der Einsatz eines Brustimplantates erahnen.

Materialien

Die Außenhülle aus Silikon-Elastomeren ist in der Regel doppelwandig. Diese doppelte Hülle bietet einen hohen Schutz vor Verletzungen und verbessert die Ergebnisse hinsichtlich Form und Gefühl. Durch die speziell texturierte Oberfläche hochwertiger Silikonkissen wird außerdem die Gefahr einer Kapselverhärtung verringert.

Als Füllmaterial für das Implantat werden entweder Silikongel, oder eine Kochsalzlösung verwendet. Hydrogel findet nur noch selten Anwendung und wird bei uns nicht verwandt. Silikongelimplantate, die eine ähnliche Konsistenz wie das natürliche Brustgewebe aufweisen, sind seit Jahrzehnten im Einsatz und wurden seitdem kontinuierlich verbessert. In Deutschland sind Silikongelimplantate die häufigste Implantatform.

Brustimplantate mit Kochsalzlösung werden erst nach Einsetzen in die Brust gefüllt. Daher können sie in der Regel über einen sehr kleinen Schnitt eingebracht werden. Die Implantate haben jedoch den Nachteil, dass mit der Zeit etwas Kochsalz austreten kann. Zwar gilt Kochsalz als absolut ungefährlich, es kann aber zu einem spürbaren Volumensverlust und zu vermehrter Faltenbildung kommen. Darüber hinaus fühlen sich kochsalzgefüllte Implantate härter und dadurch unnatürlicher an.

Implantate

Die Brustimplantate unterscheiden sich in Form, der Grösse, der Außenwand und des Füllmaterials. Für die Grösse des Implantates spielen neben der gewünschten Körbchengrösse auch der Ausgangszustand, wie die Menge und Struktur des Brustgewebes, die Beschaffenheit des Hautmantels und die Brustkorbform eine entscheidende Rolle. Somit würde ein bestimmtes Implantat bei verschiedenen Patienten einen ganz anderen Effekt erzielen, wodurch eine  direkte Vergleichbarkeit nicht möglich ist. Wir haben die Möglichkeit, durch eine exakte Messung das für Sie ideale Implantat zu bestimmen. Nicht selten werden kleine Seitenunterschiede durch unterschiedliche Implantatgrössen ausgeglichen.

Anatomische Implantate

Diese Implantate haben die Form eines Tropfens. Das heißt, der obere Teil ist weniger gefüllt als der untere, wodurch sich insgesamt eine natürlichere Form ergibt.

Schnittführung

Die am häufigsten verwendete Schnittführung ist im Bereich der Unterbrustfalte. Diese ist meist nach kurzer Zeit unsichtbar und fällt in diesem Bereich weniger ins Auge. Ein Vorteil ist ebenfalls die Möglichkeit einer besseren Korrekturmöglichkeit von Ungleichheiten in der Anlage der Falte.

Bei Brustfehlbildungen, wie z.B. der „Rüsselbrust oder Tuberösen Brust“ bietet sich der Zugang über die Brustwarze an, da in diesem Fall meist gleichzeitig eine Verkleinerung oder Straffung des Warzenhofes durchgeführt werden muss.

Ein Zugang über die Achselhöhle ist technisch schwieriger und eine Korrektur der Unterbrustfalte nicht oder nur begrenzt möglich. Aus diesem Grunde kann diese Technik nicht in jedem Fall angewendet werden. Zur Anwendung kommen beim axillären Zugang meist runde Implantate, die vollständig unter den Muskel platziert werden.

Implantatlage, in Abhängigkeit von der Brustform und vorhandenem Weichteilmantel

 

  • hinter der Brustdrüse (subglandulär):
    • Bei einer ausreichenden Brustanlage / Volumen und leicht hängender Brust kann eine Implantatlage zwischen Brustdrüse und Brustmuskel angebracht sein.
  • hinter dem Brustmuskel (submuskulär):
    • Bei sehr schlanken Patientinnen und geringem Brustvolumen. Das Implantat wird hierdurch wie bei einem inneren BH vom Muskel gehalten und sichert somit ein stabiles Langzeitergebnis.Daneben erscheint der Übergang im Dekolletéeweicher ausgeprägt. (bei sonst scharf sichtbaren Implantaträndern bei Lage vor dem Muskel)
    • Ein geringeres Auftreten einer Kapselfibrose sowie die erhaltene Möglichkeit von Mammographien und Krebsvorsorgeuntersuchungen sind ein weiterer deutlicher Vorteil dieser Form der Brustvergrößerung. Bei vollständig submuskulärer Lage kann es aber manchmal zu einem „Höhertreten“ der Implantate kommen, so dass dieses Verfahren häufig modifiziert wird.
  • teilweise hinter dem Brustmuskel (dual plane Technik):
    • Dieses Verfahren stellt eine optimale Kombination beider Techniken dar und ist bei uns das am häufigsten angewandte Verfahren zur Brustvergrößerung. Das Implantat wird im oberen Anteil vom Muskel gehalten, schafft einen weichen, sehr natürlichen Übergang im Dekolletee und gibt eine gute Projektion im unteren Bereich, der nur von der Drüse bedeckt ist.

Brustvergrößerung mit gleichzeitiger Straffung

Bei einer sehr ungünstigen Ausgangssituation der Brustform, wie sie nicht selten nach starker Gewichtsabnahme oder mehreren Schwangerschaften auftreten kann, ist eine zusätzliche Straffung der Brust nötig. Hier macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, die Brust mit überdimensionierten Implantaten in die gewünschte Form “aufzublasen”. Die Ergebnisse sind meist unbefriedigend und nicht von langer Dauer, da der Hautmantel weiter überdehnt wird und die Implantate viel zu tief sitzen. Es macht mehr Sinn, die Brust um ein ideales Implantat zu staffen, so dass die Brustwarzenposition sowie die Proportionen optimal abgestimmt sind. Die Technik entspricht in der Regel der der Brustverkleinerung. In manchen Fällen kann eine reine “Ringstraffung” um die Brustwarze ausreichen, meist wird jedoch eine L-förmige Nahttechnik verwendet, um möglichst wenige Narben zu hinterlassen.

 

 

Die Preise für eine klassische Brustvergrößerung mit runden oder anatomischen Implantaten liegen bei 5800 Euro inkl. 19% Umsatzsteuer. Bei der Kombination von Brustvergrößerung mit einer gleichzeitigen Straffung müssen sie mit zusätzlichen Kosten ab 2000 Euro rechnen, dies in Abhängigkeit vom operativen Aufwand.

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