Was ist eigentlich „schwarzer Hautkrebs“?
Der Name „schwarzer Hautkrebs“ soll diese Krebsform insbesondere von den Hautkrebsformen abgrenzen, die nicht aus pigmentbildenden Zellen entstehen. Dieser Tumor kann hautfarben, rötlich, weißlich, lila, hellbraun, braun oder schwarz sein und auf der gesamten Haut und Schleimhaut wachsen. Glücklicherweise tritt er ganz überwiegend auf der einsehbaren Haut auf und ist damit meistens im Rahmen der Hautkrebsfrüherkennung schon früh zu entdecken.
Da der Tumor in jedem Alter auftreten kann und sehr schnell wächst, schneller als die meisten anderen Krebssorten, ist es wichtig neben den regelmäßigen Screenings auch selbst mit den Früherkennungsregeln vertraut zu sein. Zu dem oben aufgeführten „Ugly Duckling Sign“ kommt noch die wichtige Frage hinzu, ob sich der Fleck in den letzten drei Monaten verändert hat. Kann man dies mit Sicherheit verneinen, kann es sich nicht um den schwarzen Hautkrebs handeln – von ganz seltenen Varianten einmal abgesehen. Hat sich der Fleck scheinbar über Nacht verändert, so handelt es sich meistens um eine Einblutung oder Entzündung.

Wer sollte besonders wachsam sein, weil sein Risiko erhöht ist?
Schwarzer Hautkrebs selbst gehabt zu haben oder bei Verwandten ersten Grades erhöht das Risiko am stärksten und viele Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend und eine hohe Zahl von Leberflecken folgen. Die Zahl lässt sich auch ohne viel Aufwand grob abschätzen, wenn man die Flecken an einem Arm zählt: handelt es sich um 11 Stück oder mehr, dann hat man mindestens 100 Flecken am Körper und das Risiko ist erhöht. Auch ist es wichtig zu wissen, ob es sich bei möglicherweise bereits entfernten Leberflecken um sogenannte „dysplastische/atypische“ Leberflecken gehandelt hat. Wurde dies bereits mehrfach diagnostiziert, dann steigt das Risiko ebenfalls.

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